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Zustandszahl (z-Zahl)

Korrekturfaktor, mit dem der Einfluss von Druck und Temperatur auf den Energieinhalt des Gasvolumens aufgehoben wird.

Stand: August 2026

Der Gaszähler misst Betriebskubikmeter – das Volumen unter den Bedingungen, die gerade am Zähler herrschen. Abgerechnet wird aber der Normzustand: 0 °C und 1.013,25 mbar. Die Zustandszahl übersetzt zwischen beidem.

Sie hängt vor allem von zwei Dingen ab: der geodätischen Höhe des Anschlusses – je höher, desto niedriger der Luftdruck – und dem Anschlussdruck des Netzes. Bei Hausanschlüssen am Niederdrucknetz liegen typische Werte zwischen 0,90 und 0,98; in Höhenlagen sinkt sie deutlich. Wird ein Anschluss mit höherem Abrechnungsdruck versorgt – Mitteldruck bei Gewerbe und Industrie –, ist z dagegen größer als 1: Bei 1 bar Überdruck liegt sie bei etwa 1,9, weil derselbe Betriebskubikmeter fast doppelt so viel Gas enthält.

Wirkung der z-Zahl

Volumen
1.000 m³
Brennwert
11,2 kWh/m³
z = 0,98 (Küste)
10.976 kWh
z = 0,90 (Hochlage)
10.080 kWh
Unterschied896 kWh · rund 8 %

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