EEG-Umlage (historisch)
Förderte die Erzeugung von Strom aus erneuerbaren Energien; die Mehrbelastungen wurden bundesweit auf die Letztverbraucher umgelegt. Seit dem 1. Juli 2022 wird sie nicht mehr erhoben.
Über zwei Jahrzehnte war die EEG-Umlage der prominenteste Posten auf jeder Stromrechnung – zuletzt 3,723 ct/kWh. Zum 1. Juli 2022 wurde sie auf null gesetzt und Ende 2022 vollständig abgeschafft.
Wie die Förderung heute finanziert wird#
Der Ausgleich zwischen Einnahmen und Ausgaben auf dem EEG-Konto kommt seither aus dem Bundeshaushalt, konkret über den Klima- und Transformationsfonds. Für 2026 beträgt der EEG-Finanzierungsbedarf rund 16,2 Milliarden Euro – rechnerisch entspräche das einer Umlage von etwa 4,6 ct/kWh, die Verbraucher aber nicht mehr zahlen.
Die Förderung selbst gibt es weiterhin: Betreiber von PV- und Windanlagen erhalten Einspeisevergütung oder Marktprämie nach dem EEG. Nur die Finanzierung hat sich vom Stromkunden zum Steuerzahler verschoben.