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Batteriespeicher

Verschiebt PV-Strom vom Mittag in den Abend und hebt die Eigenverbrauchsquote von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent.

Stand: August 2026

Eine PV-Anlage produziert dann am meisten, wenn niemand zu Hause ist. Der Speicher löst dieses Timing-Problem: Er nimmt den Mittagsüberschuss auf und gibt ihn abends wieder ab.

Auslegung#

  • Faustregel: etwa 1 kWh nutzbare Kapazität je 1 kWp Anlagenleistung
  • Typisch im Einfamilienhaus: 5 bis 10 kWh
  • Größer ist selten besser – die zusätzlichen Kilowattstunden werden nur an wenigen Tagen im Jahr gebraucht
  • Wirkungsgrad des Speicherzyklus: rund 90 %, es gehen also etwa 10 % verloren

Was eine PV-Anlage bringt

Ertrag, Eigenverbrauch, Einspeisung

interaktiv
Dachausrichtung
Batteriespeicher
EigenverbrauchEinspeisung
1.999 kWh selbst genutzt · 22 % Eigenverbrauchsquote7.001 kWh ins Netz
Jahresertrag
9.000 kWh
Ersparnis durch Eigenverbrauch
740 €
Einspeisevergütung 7,70 ct/kWh
539 €
Autarkiegrad
50 %
Wirtschaftlicher Nutzen im Jahr1.279 €Bei rund 12.600 € Investition amortisiert sich die Anlage in etwa 9,9 Jahren.

Modellrechnung mit der Einspeisevergütung für Überschusseinspeisung bis 10 kWp (7,70 ct/kWh ab August 2026, 20 Jahre garantiert). Der eigene Strom ist rund fünfmal so viel wert wie der eingespeiste – deshalb entscheidet die Eigenverbrauchsquote über die Wirtschaftlichkeit, nicht die Anlagengröße.

Was der Speicher sonst noch kann#

Notstrom

Nur wenn er ausdrücklich notstromfähig ist – die meisten Speicher schalten bei Netzausfall aus Sicherheitsgründen ab.

Dynamische Tarife

Mit einem dynamischen Tarif kann der Speicher in günstigen Stunden aus dem Netz laden statt nur aus der PV.

§ 14a EnWG

Als steuerbare Verbrauchseinrichtung über 4,2 kW fällt er unter § 14a – mit reduziertem Netzentgelt.

Netzdienlichkeit

Größere Speicher können am Regelenergiemarkt teilnehmen, meist gebündelt über einen Aggregator.

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