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Messstellenbetrieb

Umfasst Einbau, Betrieb und Wartung der Messeinrichtung, die Ablesung sowie die Weitergabe, Plausibilisierung und Ersatzwertbildung der Daten.

Stand: August 2026

Der Messstellenbetreiber ist der stille Dritte in jeder Energiebeziehung: Er besitzt den Zähler, liest ihn aus und schickt die Werte an alle, die sie brauchen – Lieferant, Netzbetreiber und Kunde.

Der Leistungsumfang#

  • Einbau, Betrieb und Wartung der Messeinrichtungen
  • Ab- und Auslesung der Messeinrichtung
  • Weitergabe der Daten an die Berechtigten
  • Plausibilisierung – prüfen, ob ein Wert überhaupt sein kann
  • Ersatzwertbildung – wenn ein Wert fehlt, einen begründeten Wert bilden: Vorjahreswert, Vergleichswert, Interpolation oder Schätzung nach Lastprofil; in der MSCONS als Ersatzwert gekennzeichnet, siehe Zählerstand
  • Einhaltung der Eichfristen und rechtzeitiger Gerätetausch

Grundzuständig oder wettbewerblich#

Standardmäßig ist der Netzbetreiber grundzuständiger Messstellenbetreiber. Der Anschlussnutzer kann aber einen wettbewerblichen Messstellenbetreiber beauftragen – etwa, weil dieser zusätzliche Auswertungen oder Submetering anbietet. Der Wechsel läuft als eigener Marktprozess, ähnlich einem Lieferantenwechsel.

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