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14 Artikel
Markt & Grundlagen
Wer macht was im deutschen Energiemarkt – von der Erzeugung bis zur Rechnung.
Wie der deutsche Energiemarkt funktioniert
Seit der Liberalisierung sind Netz, Messung und Lieferung getrennte Geschäfte – wer Software für Versorger baut, muss vor allem diese Trennung verstehen.
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Marktrollen
Lieferant, Netzbetreiber, Messstellenbetreiber, Bilanzkreisverantwortlicher: Jede Rolle hat eine eigene Codenummer und eigene Rechte an den Daten einer Marktlokation.
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Netzbetreiber und Netzebenen
Vier Übertragungsnetzbetreiber und rund 850 Verteilnetzbetreiber transportieren die Energie – die Netzbetreibernummer auf der Rechnung sagt, in wessen Netz eine Verbrauchsstelle hängt.
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Netzentgelte
Entgelte für Transport und Verteilung der Energie einschließlich der damit erhobenen staatlichen Abgaben – rund ein Viertel des Strompreises.
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Bilanzkreis und Bilanzierung
Ein virtuelles Konto, auf dem Einspeisung und Entnahme einer Lieferantengruppe viertelstündlich ausgeglichen sein müssen – die kaufmännische Grundlage dafür, dass Strom überhaupt gehandelt werden kann.
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Marktkommunikation (MaKo)
Der standardisierte Nachrichtenaustausch zwischen Marktpartnern – Anmeldungen, Messwerte, Rechnungen – nach den Festlegungen der Bundesnetzagentur.
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Formatanpassung (FoMa)
Zweimal im Jahr – zum 1. April und zum 1. Oktober – stellt der deutsche Energiemarkt seine Kommunikationsformate um. Ohne Übergangszeitraum: Wer nicht umgestellt hat, kann nicht mehr mit dem Markt kommunizieren.
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Entflechtung (Unbundling)
Die gesetzliche Pflicht, Netzbetrieb und Energievertrieb voneinander zu trennen – organisatorisch, rechnerisch, informatorisch und beim Auftritt nach außen.
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Einheiten: kW, kWh, m³ und Co.
Leistung ist ein Tempo, Arbeit ist eine Strecke: Der Unterschied zwischen Kilowatt und Kilowattstunde erklärt die halbe Energierechnung.
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Lokationsmodell der Marktkommunikation
Marktlokation, Messlokation, Netzlokation, Technische und Steuerbare Ressource: fünf Objekte, die zusammen beschreiben, wo Energie gehandelt, gemessen, ins Netz übergeben, erzeugt und gesteuert wird.
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Großhandel und Beschaffung
Wo Lieferanten ihre Energie einkaufen – Börse, Terminmarkt, bilateral – und warum die Einkaufsstrategie darüber entscheidet, welche Tarife ein Versorger überhaupt anbieten kann.
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Codenummern und Marktpartner-Identifikation
BDEW-Codenummer, DVGW-Codenummer, GLN und EIC: die Nummern, mit denen sich Marktpartner in der Marktkommunikation ausweisen – je Rolle und Sparte eine eigene.
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Regelzonen und Übertragungsnetz
Vier Übertragungsnetzbetreiber halten das deutsche Netz im Gleichgewicht – mit Regelenergie, Redispatch und Reserven, deren Kosten über Ausgleichsenergie, Umlagen und Netzentgelte bei allen landen.
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Institutionen und Regelwerk
Wer die Regeln des Energiemarkts macht – Gesetzgeber, Bundesnetzagentur, Verbände, europäische Behörden – und in welcher Rangfolge Gesetz, Verordnung, Festlegung und Anwendungshilfe zueinander stehen.
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